Ratinger Ratsbeschluss zur Frühsexualisierung: Wir waren es nicht!

Unser Motto war und ist ganz klar: Finger weg von unseren Kindern! Vergeblich!  Voller Stolz verkündete es die Ratinger Rheinische Post am 18. September: Die Stadt mache einen hübschen Batzen Geld locker für Schwulenprojekte mit Kindern und Heranwachsenden. Das sei mit großer Mehrheit im Stadtrat beschlossen worden. Wir dementieren ausdrücklich: Wir waren es nicht! Wir haben da nicht mitgemacht. Wir hätten die hunderttausend Euro lieber sinnvoller verwendet. Die kindliche Erziehung ist nach deutschem Grundgesetz Artikel 6 ein Elternrecht und als solches streng geschützt.   Der Staat oder staatliche Stellen haben sich in die pubertäre Entwicklung und sexuelle Prägung unserer Jugend gefälligst nicht einzumischen. Ja, wir sind stolz darauf, als einzige Fraktion diesem verqueren zeitgeistigen Modetrend unseren entschiedenen Widerstand entgegengesetzt zu haben.

Dabei war der Geldsegen für die Schwulenlobby, über den die Rheinische Provinzpostille aus der Versenkung hervorholte, ein alter Hut: Denn bereits im Mai hatte der Altparteienblock das Budget genehmigt. Gegen unsere Stimmen.

Natürlich heißt es in der Ratsvorlage nicht einfach: „Schwulenlobby“. Sondern „queere Jugendarbeit“. Klingt besser, meint aber dasselbe. Denn eine angebliche Hilfsbedürftigkeit jener queerer Jugendlichen wird zwar behauptet, aber nirgendwo effektiv nachgewiesen. Grotesk: Die Stadtverwaltung hat trotz mehrjähriger Mühen keinen Kontakt zu ihrer Zielgruppe. Wörtlich aus der Ratsvorlage: Trotz verschiedentlicher Versuche von Fachkräften aus dem Bereich der offenen Kinderund Jugendarbeit, Kontakte zu queeren Jugendlichen in Ratingen herzustellen, gestaltet sich diese Absicht schwierig. Im Klartext: Möglicherweise handelt es sich bei dieser diskrimierten Gruppe um ein Phantom, das in Ratingen gar nicht existiert. Dafür hat die zugehörige mehrseitige Ratsvorlage 275/2025  den Umfang einer Bachelorarbeit. Kaum ein Altparteienpolitiker dürfte das in Gänze durchgelesen, geschweige denn geistig verdaut haben.  So wurde das Werk einfach durchgewunken. Schließlich wollen ja alle Altparteienpolitiker ganz bunt und vielfältig daherkommen.

WIR NICHT!

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